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Riester wird Wahlkampfthema

Bild: © n.v.

Reichstag. Wolfgang Pehlemann, CC-by-sa V. 3.0/de

Die Parteien bereiten sich auf die Bundestagswahl vor, verfassen Programmentwürfe und stecken ihre Themen ab. Mit dabei: auch die Riesterrente. Angesichts stagnierender Vertragsabschlüsse fragt die Politik, warum das Modell so unbeliebt ist und sucht Verbesserungsmöglichkeiten. Wird dieses Produkt der privaten Altersvorsorge nach der Wahl mit einem neuen Parlament also grundlegend reformiert?

Aus Reihen der CDU kommt der Vorschlag, die Beitragsgarantie zu lockern, also weniger auf die Sicherheit der Beiträge zu setzen und die Renditechancen zu erhöhen. Das Ganze soll durch mehr Investitionen in Aktien erreicht werden, findet Kai Whittaker. Aber: die Chancen auf mehr Rendite sind auch immer ein erhöhtes Risiko, einen Teil der Beiträge zu verlieren. Neben den hohen Kosten und der nötigen langen Bezugszeit für den Verbraucher möglicherweise auch nicht optimal.

 

Auch die FDP will offensichtlich ebenfalls die Möglichkeiten zur Anlage erweitern, weil durch die langen Laufzeiten auch Schwankungen ausgeglichen werden könnten. Die Verbraucher sollen sich aus mehreren Modulen ein für sie passendes Produkt zusammenstellen können, und auch die Selbständigen sollen Zugang zur Riesterrente bekommen. Schließlich soll ein Vorsorgekonto für jeden Bürger eingerichtet werden, das anzeigt, in welcher Höhe zukünftige Rentenzahlungen zu erwarten sind.

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